Stoffwechsel anregen – so gelingt es

Zum Glück gibt es einige Tipps und Tricks, mit denen Sie Ihren Stoffwechsel anregen können. Wichtig ist vor allem, dass Sie die Fettverbrennung in Schwung bringen – das funktioniert am besten durch Sport. Aber auch eine gesunde Ernährung und die Wahl der richtigen Lebensmittel sind von Bedeutung. Wir haben für Sie die besten Möglichkeiten zusammengestellt, um den Stoffwechsel anzukurbeln.

Wenn Sie anstatt Kraft- lieber Ausdauertraining machen möchten, können Sie Ihren Stoffwechsel auch auf diesem Weg ankurbeln. Gehen Sie beispielsweise eine Runde Joggen, Radfahren oder Schwimmen. Wenn Sie sich richtig ausgepowert haben, bleibt der Stoffwechsel auch nach dem Ende des Trainings noch eine Zeitlang erhöht und die Pfunde purzeln!

Greifen Sie dabei am besten auf kleinere – oder zu den Hauptmahlzeiten auch etwas größere – gesunde Snacks zurück. Gut geeignet sind beispielsweise Obst, Gemüse und Salate. Auch Samen sowie ungeröstete und ungesalzene Nüsse sind empfehlenswert. Bei Nüssen sollten Sie jedoch auf den hohen Kaloriengehalt achten. Darüber hinaus können Sie auch ohne Bedenken zu Hirse und Quinoa greifen.

Um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen, ist es empfehlenswert, auf große, schwere Mahlzeiten zu verzichten. Gleichfalls ist aber auch davon abzuraten, zu wenige Kalorien aufzunehmen. Dann kann es nämlich passieren, dass der Körper in den Hunger-Modus umschaltet und versucht, möglichst viel Fett einzulagern. Nehmen Sie stattdessen idealerweise über den Tag verteilt immer wieder kleine Portionen zu sich.

Neben dem Alter können sich noch verschiedene andere Faktoren negativ auf den Stoffwechsel auswirken. Dazu gehören eine ungesunde Ernährung mit zu viel Zucker, Diäten und Fasten sowie zu wenig Sport. Ebenso können aber auch bestimmte Erkrankungen wie beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion zu einem verlangsamten Stoffwechsel führen.

  • Trinken Sie vor dem Frühstück ein Glas Wasser mit einem Spritzer Zitrone oder Apfelessig. Alternativ ist auch ein heißer Ingwertee empfehlenswert. Generell sollten Sie darauf achten, täglich mindestens zwei bis drei Liter zu trinken.
  • Ernähren Sie sich ballaststoffreich! Greifen Sie dabei insbesondere zu löslichen Ballaststoffen. Diese können größere Mengen an Wasser binden und quellen dadurch im Darm auf. Zu den löslichen Ballaststoffen zählt unter anderem Pektin, das vor allem in Obst enthalten ist.
  • Nehmen Sie möglichst nur Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte zu sich. Darunter sind Produkte zu verstehen, die im Vergleich zu anderen Lebensmitteln bei weniger Kalorien mehr Nährstoffe enthalten. Empfehlenswert sind neben Obst und Gemüse beispielsweise Getreide, Hülsenfrüchte sowie fettarmes Fleisch bzw. fettarmer Fisch.
  • Achten Sie darauf, Ihren Körper mit genügend Vitamin C zu versorgen. Am besten essen Sie über den Tag verteilt immer wieder Vitamin C-reiches Obst wie Acerola-Kirschen, Äpfel, Erdbeeren, Kiwi, Orangen oder Zitronen. Ebenfalls empfehlenswert sind Gemüsesorten wie Broccoli, Paprika oder Spinat.

Unser Stoffwechsel und unser Gewicht stehen in einem engen Zusammenhang: Wer einen aktiven Stoffwechsel hat, dem fällt das Abnehmen leichter. Wie aktiv der Stoffwechsel ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Unter anderem spielen das Alter, das Geschlecht und die Ernährung eine Rolle. Glücklicherweise kann man jedoch einiges tun, um einen trägen Stoffwechsel in Schwung zu bringen. Wir verraten, wie Sie Ihren Stoffwechsel effektiv anregen können.

Eine wichtige Größe im Zusammenhang mit dem Stoffwechsel ist der Grundumsatz. Darunter ist die Energiemenge zu verstehen, die der Körper in Ruhe verbraucht. Neben völliger körperlicher Ruhe sind zudem Indifferenztemperatur (28 Grad) und ein nüchterner Magen weitere Voraussetzungen für die Bestimmung des Grundumsatzes.

Unter Stoffwechsel – auch Metabolismus genannt – werden alle biochemischen Prozesse zusammengefasst, die in unseren Körperzellen ablaufen. Darunter fallen die Aufnahme, der Transport und die Umwandlung von Stoffen ebenso wie die Abgabe von Stoffwechselendprodukten. Der Stoffwechsel sorgt somit dafür, dass unsere Körperfunktionen am Laufen gehalten werden, dass wir Körpersubstanz aufbauen können und dass unser Körper mit Energie versorgt wird.

Ihr Stoffwechsel lässt sich viel leichter und nachhaltiger anregen, wenn Sie öfter kleinere Portionen und seltener üppige Hauptmahlzeiten verzehren. Werden nämlich zu viele Kalorien auf einmal konsumiert, neigt der Körper dazu, sie als Fett einzulagern. Wenn Sie aber zu wenige Kalorien essen, schaltet der Körper in den Hunger-Modus und lagert sogar Kohlenhydrate als Fett ein. Daher ist es wichtig, ein gutes Gleichgewicht zu finden.

Ballaststoffreiche Lebensmittel liefern bei gleichem Volumen deutlich weniger Kalorien. Sie werden meistens ausgiebiger gekaut, daher bedächtiger gegessen, sie füllen den Magen, werden langsamer verdaut, erhöhen den Blutzuckerspiegel schön gemächlich, sorgen für länger anhaltende Sättigung und regen auf diese Weise höchst effektvoll den Stoffwechsel an.

Besonders einfach können Sie Ihren Stoffwechsel anregen, wenn Sie den Dreh raus haben, wie Sie weniger Kalorien aufnehmen, als Sie für den sofortigen Gebrauch benötigen.

Der Körper wird – wenn er ständig Kalorien verbrennen muss – die vorhandene Nahrung besser nutzen. Daher seien Sie jeden Tag aktiv!

Stellen Sie sich am besten schon am Morgen Ihre vier, fünf oder wie viele Flaschen auch immer bereit, damit Sie zu jeder Tageszeit einen Überblick darüber haben, wie viel Wasser Sie bis zum Abend noch trinken sollten.

Natürlich weiss man, dass es – um den Stoffwechsel anzuregen – ganz toll wäre, rasch mal 10 Kilometer durch den Park zu düsen oder ein paar Mal pro Woche ins Fitnessstudio zu hetzen. Doch nützt dieses Wissen weniger als nichts, wenn man an derlei Aktionen keinerlei Freude hat.

Dank des Stoffwechsels werden wir mit Energie (Wärme) versorgt und können darüber hinaus Körpersubstanz aufbauen (wachsen, zunehmen oder uns regenerieren) sowie unsere Körperfunktionen am Laufen halten.

Es gibt viele Methoden, wie Sie Ihren Stoffwechsel anregen und wieder in ein gesundes Gleichgewicht bringen können, ihn also – je nach Ausgangslage – zu verbessern oder zu erhöhen.

Einige Menschen haben einen sehr zügigen und daher wenig effektiven Stoffwechsel, weshalb sie Probleme haben, je ein Gramm Fett auf die Rippen zu kriegen.

2. Flavonoide sind wahre Wundermittel zur Aktivierung des Stoffwechsels. Ihre volle Wirkung entfalten sie im Zusammenspiel mit Vitamin C. Besonders reich an Flavonoiden sind Beerenfrüchte und alle Kohlarten, vor allem Brokkoli.

106 kcal (444 kJ), 0,9 g Eiweiß, 0,3 g Fett, 23,8 g Kohlenhydrate

Das Fruchtfleisch aus der Melonenschale lösen, dabei die Kerne entfernen. Melonenfleisch mit der eisgekühlten Buttermilch und dem Acerolasaft mixen.

7. Frischpflanzen-Presssäfte wie Löwenzahnsaft, Brennnesselsaft und Artischockensaft (z. B. von Schoenenberger, erhältlich in Reformhäusern und Apotheken) regen den Stoffwechsel und die Verdauung an und fördern Entwässerung und Entschlackung.

119 kcal (498 kJ), 6,4 g Eiweiß, 1,2 g Fett, 18,2 g Kohlenhydrate

Aloe-Vera Bio-Saft wird aus den Blattfilets der handgeschälten Blätter gewonnen. Er regt den Stoffwechsel an und stärkt die natürlichen Abwehrkräfte – ein echtes Vitalgetränk für gesundheitsbewusste Menschen. Ananas ist reich an den wertvollen Mineralstoffen Eisen und Kalzium und an den Vitaminen A, B und C. Ananas enthält neben Fruchtsäuren auch Bromelin, ein eiweißspaltendes und verdauungsförderndes Ferment.

Brennnessel-Presssaft fördert die Entwässerung und Entschlackung. Dadurch wird der Stoffwechsel aktiviert. Dieser Drink eignet sich ideal zur Unterstützung von Reduktionsdiäten und sollte möglichst regelmäßig zweimal täglich getrunken werden.

33 kcal (138 kJ), 1,2 g Eiweiß, 0,2 g Fett, 4,6 g Kohlenhydrate

Unser Körper kann nur dann richtig arbeiten, wenn er alle wichtigen Nährstoffe und Energie erhält. Der Stoffwechsel ist da sozusagen unser Motor: er wandelt unsere Nahrung in Energie um und leitet Nährstoffe und „Baumaterialien“ für unsere Körpersubstanz an unsere Zellen weiter. Alter, Geschlecht und Veranlagung beeinflussen jedoch, wie gut Nährstoffe aufgenommen und verwertet werden können. Senioren, Frauen und Menschen mit einer Schilddrüsenunterfunktion neigen zu einem langsameren Stoffwechsel.