Bauch weg – her mit der Figur und der Gesundheit

Deshalb: Starten Sie langsam, steigern Sie kontinuierlich die Trainingsbelastung und trainieren Sie auch hier NICHT täglich (2-3 Trainings à 45-60 Minuten sind ideal)!

Ich möchte Ihnen aber zu jedem Punkt einige Quick-Tipps geben:

Es gibt unzählige Gründe, warum so viele Menschen beim Abnehmen oder Bauchmuskel Training scheitern:

4. Motivation, Durchhaltewillen

Wir räumen auf mit diesen Halbwahrheiten!

1. Krafttraining, Bauchmuskel Training

Es ist allerdings nicht immer ganz leicht, das richtige (effektive) Bauchmuskeltraining zu finden.

Ein sexy und straffer Bauch ist immer ein Hingucker.

Beim Cardiotraining gilt vor allem eins. Vermeiden Sie diesen grössten Anfängerfehler: Am Anfang hochmotiviert zu viele und zu lange Trainingseinheiten absolvieren. Sie werden unweigerlich an den Punkt gelangen, wo Sie diese hohe Kadenz nicht aufrechterhalten können.

Für diese effektiven Bauch-weg-Übungen braucht ihr nur fünf Minuten am Tag Zeit – und werdet mit einer straffen Körpermitte belohnt!

Die gute Nachricht: Durch ihre hohe Stoffwechselaktivität lassen sich die Fettzellen am Bauch schneller wegtrainieren als an Po oder Beinen. Es klappt also doch mit dem straffen Traumbauch – zum Beispiel mit unserem effektiven 5-Minuten-Core-Training. Viel Erfolg!

Setzt euch hin und stellt eure Füße auf. Die Hände seitlich an die Knie legen. Core-Spannung aufbauen (Bauchnabel rein) und Wirbel für Wirbel nach hinten rollen – bis etwa die Hälfte der Wirbelsäule abgerollt ist. Dabei rutschen die Hände an den Oberschenkeln entlang. Dann langsam wieder aufrollen. Im Sitz den Rücken aufrichten. Und wieder bis zur Mitte abrollen. 10-mal. Dann verlagert ihr im Sitzen das Körpergewicht etwas nach rechts und rollt euch langsam – bis zur Mitte – auf der rechten Seite ab. Wieder hochrollen. Seitenwechsel. 5-mal pro Seite.

Darüber hinaus gibt eine kräftige Tiefenmuskulatur dem Körper insgesamt mehr Stabilität, schützt die Gelenke und sorgt dafür, dass sie bei jeder Bewegung optimal ausgerichtet sind.

Eine Übung für die innere und äußere schräge Bauchmuskulatur.

Für die gerade liegenden und seitlichen Bauchmuskeln (Taille) und die tief liegenden Muskeln an Bauch und Beckenboden.

Legt euch auf den Rücken, die Arme liegen neben dem Körper. Beide Beine senkrecht nach oben strecken. Jetzt Core-Spannung aufbauen: Den Bauchnabel tief einziehen, Spannung halten, dabei ruhig weiteratmen. Kopf und Schultern vom Boden abheben, Hände an den Hinterkopf legen, Ellenbogen zeigen nach außen. Jetzt das linke Bein langsam Richtung Boden senken, gleichzeitig den Oberkörper nach rechts drehen, dabei den linken Ellenbogen Richtung rechtes Bein führen. Linkes Bein nach oben zurückführen, Oberkörper wieder zur Mitte drehen, Kopf und Schultern bleiben oben. Seitenwechsel. 2-mal 10 Wiederholungen pro Seite.

Es muss ja nicht gleich ein Waschbrettbauch sein, aber eine straffe Mitte hätten wir alle gern. Dabei ist ein bisschen Übergewicht gesundheitlich gesehen gar nicht so schlimm, bewirkt sogar eine höhere Lebenserwartung und beugt Osteoporose vor. Aber diesen netten Nebeneffekt haben nur Pölsterchen an Po und Beinen – weiter oben können sie sogar gefährlich werden: „Muffin-Top“ nennen Amerikanerinnen es, wenn der Bauch über die Hose quillt. Oft hat sich dann bereits eine Fettschicht um die inneren Organe gebildet, die Blutdruck, Fett- und Zuckerwerte nach oben treibt.

In Rückenlage die Beine anwinkeln, Ober- und Unterschenkel bilden einen rechten Winkel. Hände an den Hinterkopf legen, Ellenbogen zeigen nach außen. Bauchnabel nach innen ziehen, Kopf und Schultern etwas anheben. Das Atmen nicht vergessen! Nun Oberkörper und Knie so weit wie möglich aufeinander zubewegen und wieder zurückkommen, ohne Kopf und Schultern ganz abzulegen. Jetzt die Beine schräg über dem Boden ausstrecken und die Fußspitzen strecken – der untere Rücken bleibt auf der Matte. Zurück in die Ausgangsposition kommen. Und wieder Oberkörper zu den Knien, zurück, Beine strecken, zurück. Immer im Wechsel. Den Crunch 10- bis 15-mal wiederholen.

Der Jo-Jo-Effekt: Nach der Diät kehren die meisten zu Ihrem alten und falschen Essverhalten zurück. Dabei bunkert der Körper alles für die nächste Hungersnot und Ihre Fettzellen füllen sich praller denn je. Außerdem ist Ihr Grundumsatz nach einer Diät gesunken und die Lust auf leckeres Essen ist mächtiger als je zuvor. Der Körper möchte seine Massen wieder haben und reagiert mit Hunger. Sie nehmen also wieder zu, probieren die nächste Diät. Doch das Ergebnis bleibt das Gleiche: Ihr Gewicht geht rauf und runter – der Jo-Jo-Effekt.

Durch Bewegung (Sie verbrauchen Glukose) und Änderung Ihrer Ernährung können Sie diese fatale Verkettung verhindern. Denn wie schon erwähnt, wirken sich nicht alle Kohlenhydrate gleich auf den Blutzuckerspiegel aus. Je schneller ein Kohlenhydrat zu einzelnen Glukosemolekülen verdaut wird, desto schneller und höher steigt der Blutzuckerspiegel, was mit dem Glykämischen Index (GI) ausgedrückt wird. Danach werden heute die verschiedenen Kohlenhydrate bewertet. Die mit einem geringen GI sind die „Guten“ und die mit einem hohen GI die „Schlechten“. Nahrungsmittel mit niedrigem GI sorgen über lange Zeit kontinuierlich für Glukosenachschub – das hält länger satt und verhindert Heißhunger.

Omega-6-Fettsäuren sind ebenfalls ungesättigte Fettsäuren und genauso wichtig für den Körper, da er Sie nicht selbst herstellen kann. Doch durch unsere Ernährung (reich an Getreide, und damit gefütterten Tieren) sind wir damit überreich versorgt. Außerdem finden wir Omega-6-Fettsäuren noch in Sonnenblumen-, Distel-, Soja- oder Weizenkeimöl.

Aha, sie gehören also auch dazu! Zu den Männern, die mehr Bauch vor sich herschieben, als ihnen lieb ist. Oder haben Sie schon einen flachen Bauch, vermissen aber noch die begehrte Sechsteilung der Muskeln, den Waschbrettbauch? Dieser Bauch-weg-Guide ist der Anfang Ihres Erfolges. Er enthält die besten Bauch-weg-Tipps aller Zeiten, den Erfahrungsschatz aus 20 Jahren Men’s Health.

Inlineskating: Auch Einsteiger mit mangelnder Kondition schaffen es, bequem längere Strecken zurückzulegen. Skaten ist gelenkschonender als Jogging und daher gerade für pfundige Einsteiger ideal. Um sich aufzuwärmen, sollten Sie sich vor dem Skaten leicht stretchen (auch nach dem Training empfohlen). Beim Inline-Skaten verbrauchen Sie 700 Kalorien pro Stunde. Empfohlenes Ziel: Dreimal pro Woche trainieren.

Hier finden Sie die Wertigkeit ausgewählter Sportarten, die Sie zur Ermittlung des Kalorienverbrauchs benötigen.

Ausdauersport ist am besten dafür geeignet, Fett zu verbrennen, und je länger Sie durchhalten , umso besser. Ausdauertraining verbraucht auch bei moderater Belastung bereits einige Hundert Kalorien pro Stunde. Diese Energie muss Ihr Körper irgendwo herholen – etwa aus den ungeliebten Speckrollen am Bauch, wenngleich das verzögert passiert. Unsere Ausdauertrainingstipps:

Mittlerer GI – 55 bis 70: Müsliriegel, Salzkartoffeln, Bananen, Haushaltszucker, ungesüßte Obstsäfte

Low Carb ist die perfekte Ernährung, um den Bauch wegzubekommen – © iodrakon / Shutterstock.com